Praxisschwerpunkte
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Immunologie
Das Immunsystem des Menschen ist ein kompliziertes Netzwerk aus Knochenmark, Blutzellen, Antikörper-Produktionsstätten und dem Hormonsystem. Dabei reguliert und bekämpft das Immunsystem des Menschen fremde Keime an den Schleimhäuten, in der Lymphe, im Blut, in den Gefäßen, im Gewebe und in den Organen. Darüber hinaus suchen körpereigene Zellen entartete Zellen und stellen eine Balance zwischen der eigenen Innen- und Außenwelt her. Gerät dieses Gleichgewicht durcheinander entstehen Allergien, Autoimmunkrankheiten, Immunschwächen und Krebs. Wobei Krebs die schwerste Form der Immunschwäche ist, da hier das körpereigene Abwehrsystem die entarteten Zellen nicht erkennt. In einer Immuntherapie geht es um die Herstellung des Gleichgewichtes wo viele unterschiedliche Therapien ineinander greifen können. Ein aktives Immunsystem ist die Basis für das Überleben einer Krankheit. Aber auch ein überaktives Immunsystem ist schädlich. Wichtige Immunparameter wie Infektionsparameter, Thymusaktivtät, Immunstatus von B-und T-Zellen, Antikörper, T4/T8 Messungen, Makrophagenstatus (M1/M2), Autoimmunantikörper oder die Anzahl der natürlichen Killerzellen liefern wichtige Hinweise inwieweit die ausgewählte Therapie oder die Medikamente oder Biologika erfolgreich angewendet werden könnten oder sogar schädigen könnten.