Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie ist ein biologisches Heilverfahren, bei dem entnommenes Blut aus der Vene oder dem Finger dem Patienten wieder zugeführt wird. Dabei kann das Blut direkt unverändert injiziert, homöopathisch verändert oder mit UV-Licht aufgearbeitet werden. Bei Kindern wird eine Eigenbluttherapie oral durchführt, d.h. das Blut wird von einer homöopathischen Apotheke potenziert und anschließend als Tropfen täglich eingenommen. Bei Erwachsenen wird das Blut direkt zurückinjiziert. Je nach Krankheitsbild kann es mit einem Immunstimulanz gemischt oder nur UV-E bestrahlt werden. Dieses bezeichnet man als photobiologische Eigenbluttherapie.
Die Eigenbluttherapie im heutigen Sinn wurde erstmals 1898 durch die in den USA praktizierenden Ärzte Elfstrom und Graufstrom erfolgreich bei Patienten mit Lungenentzündung eingesetzt. Den Durchbruch in der Medizin erzielte 1905 der berühmte Chirurg August Bier. Dieser war am Charité Berlin eine brillante Arztpersönlichkeit. Im Zuge der Antibiotika-Gaben wurde die Eigenbluttherapie im Laufe des letzen Jahrhunderts immer mehr verdrängt. Erst durch die Vielzahl der chronischen Krankheiten und den massiven Missbrauch von Antibiotika erlebt die Eigenbluttherapie eine Wiedergeburt. Sie ist komplikationslos, effizient und wird nun wieder vermehrt von Naturärzten und Heilpraktikern als erfolgreiches autotologes Heilverfahren eingesetzt.
Die Einsatzgebiete der Eigenbluttherapie sind: Akute Infektionen wie z.B. Grippe oder Erkältungen, chronische Erkrankungen z.B. Blasenentzündungen, Schmerzen, Kiefernhöhlen- und Stirnhöhlenentzündungen, Schlafstörungen, schlechtes Allgemeinbefinden, Abwehrschwäche oder Krebserkrankungen mit und ohne Metastasenbildung.

  

 


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