Haarausfall: Alopezie/ Alopezia areata und Alopezia diffusa

Der Mensch hat im Durchschnitt 90.000 bis 100.000 Haare auf dem Kopf. Bei dickem Haar können es auch nur 80.000, bei dünnem Haar sogar 120.000 sein. Ihr Durchmesser liegt zwischen 0,05 und 0,15 mm, wobei blonde Haare meistens die feineren sind. Jeden Monat wächst das gesunde Haar 1 bis 2 Zentimeter. Nach 2- 5 Jahren Lebenszeit und einer Ruhepause stirbt es ab und fällt aus. An derselben Stelle wächst ein Neues nach. Täglich verliert der Mensch im Schnitt 20- 60 Haare, aber auch ein Haarausfall bis zu 100 Haaren am Tage kann durchaus noch normal und unbedenklich sein. Aber: Starker Haarausfall oder speziell kreisrunder Haarausfall sind z.T. ein Symptom für ernste körperliche Erkrankungen. Die Ursachen sind vielfältig: Durchblutungsstörungen, Stress, Stoffwechselkrankheiten, Umweltgifte, Amalgamfüllungen, Vergiftungen, Chemotherapie, Ernährungsdefizite oder auch Nährstoffmängel. Mit Hilfe von einer Blutuntersuchung können Imbalancen schnell gefunden werden. Bei Gefahr einer Umweltvergiftung kann auch eine Haaranalyse im Labor darüber Aufschluss geben. Anschließend wird speziell für den Patienten sein individuelles Mikronährstoffprofil zusammengestellt. Zur Behandlung stehen neben angepassten Mikronährstoffen, Aminosäuren, ausgewählte pflanzliche Mittel als auch spezifische Injektionen zur Verfügung. Wichtig: Für ein schönes Haarbild ist sowohl die Analyse der Ursache als auch eine angepasste Behandlung notwendig. Unkontrollierte Einnahmen von „Haarmineralien“ können langfristig das Blutbild verändern. Einer Selbstmedikation ohne therapeutische Absprache ist dringend abzuraten.

Referenzen
+++ Schrot & Korn 03/2004 (PDF, 690kb)

Links
+++ www.ganzimmun.de

  

 


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