Amalgamausleitung und Belastungsmessung

Bereits im Jahre 1528 gibt es von einem Ulmer Stadtarzt Aufzeichnungen zu Amalgam. Vor allem im 19.Jahrhundert begann die Ära des Amalgams. In Amerika setzte sich dieses billige Füllmaterial für die breite Bevölkerungsschicht schnell durch. Heutiges Amalgam enthält zu 53% Quecksilber und zahlreiche metallische Komponenten wie Silber, Zinn, Kupfer. Besonders das Quecksilber kann im Körper zu toxischen oder allergischen Reaktionen führen. Symptome einer Amalgamvergiftung sind u.a. Störungen im Nervensystem, Verdauungsprobleme oder rheumatischen Beschwerden. Ob eine tägliche Amalgambelastung vorliegt kann zum einen durch einen Speicheltest überprüft werden. Eine Schädigung durch Amalgam im Körper kann durch einen immunologischen Test (Lymphozytentransformationstest) überprüft werden. Wichtig bei dem Verdacht einer Amalgamvergiftung und Zahnsanierung ist eine „korrekte“ Amalgamentfernung. Besonders beim Herstellen oder Entfernen der Amalgamfüllungen entstehen Quecksilberdämpfe die das Immunsystem stark schädigen können. Wie und unter welchen Vorraussetzungen das Amalgam entfernt werden sollte ist ein zentraler Punkt in der Sprechstunde. Eine begleitende Therapie vor und nach der Zahnsanierung reduziert die Schäden für den Patienten und garantiert die Ausleitung der Schadstoffe. Je nach festgestellter Belastbarkeit wird ein individueller Therapieplan aufgestellt.

+++ www.gzm.org

  

 


Home | Behandlungsmethoden | Laboruntersuchungen | Kontakt